Angelzwerg Blog

Wallerfischen am Po

26.07.2018 12:29 von Teamangler

Wallerfischen am Po

Warum ist das Wallerfischen am Po erfolgversprechend?

Wallerfischen am Po - In diversen Angelmagazinen, Foren und Social Media Bereichen sieht man in regelmäßigen Abständen Bilder von sehr großen Welsen, die am italienischen Po gefangen wurden. Seit vielen Jahren reisen Petrijünger aus aller Welt zu diesem Eldorado für Wallerjäger mit dem Ziel, den Fisch des Lebens zu fangen. Im Laufe der Zeit haben sich viele Wallercamps am Mittellauf, Oberlauf und im Delta des Pos angesiedelt, die als Anlaufstelle für die Welsangler dienen. Der Fluss beherbergt einen alten Welsbestand, der sich aufgrund sehr guter Bedingungen über Jahrzehnte entwickeln konnte. Nicht nur die Bestandsdichte an Welsen hat stark zugenommen, sondern auch die Anzahl an Ausnahmefischen ist stetig angewachsen. Daher weiß man beim Wallerfischen am Po nie, welcher Fisch als nächstes den Köder nimmt. Angefangen von kleinen Welsen bis hin von Giganten jenseits der 100kg Marke ist nahezu alles möglich. Zudem bietet das Wallerfischen am Po Abenteuer pur und eine tolle Atmosphäre.

Muss ich beim Wallerfischen am Po grundlegend ein Wallercamp buchen?

Wallerfischen am PoWer zum Wallerfischen an den Po reist, muss nicht grundlegend ein Wallercamp buchen. Allerdings ist es ratsam, da ein solches Angelcamp viele Vorteile bietet. Man kann beispielsweise sein Auto auf einen überwachten Parkplatz abstellen. Wer irgendwo wild parkt, bei demjenigen ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass das Auto aufgebrochen wird. Zudem kann man sich in der Regel ein voll ausgestattetes Wallerboot leihen und für Köderfische ist oftmals auch gesorgt. Weiterhin findet man einen Ansprechpartner direkt vor Ort. Er kennt sich mit den unterschiedlichen Bedingungen aus und kann auch im Notfall helfen. Gerade bei dem Outdoorangeln über mehrere Tage kann jederzeit etwas passieren. Angefangen von Verletzungen, über Krankheiten bis hin zu Motorschäden am Boot muss man mit allem rechnen. Des Weiteren ist das Wallerfischen am Po nicht immer ganz einfach. Daher bieten viele Wallercamps Angelguiding auf Wels an. Hier gibt es beispielsweise Wochenguidings oder Tagesguidings, so dass jeder Angler ein geeignetes Angebot finden kann.

Welches Wallertackle ist zum Welsangeln in Italien geeignet?

Beim Wallerfischen am Po herrschen oftmals harte Bedingungen. Starke Strömung gepaart mit Hochwasser und Treibgut stellt das Angelgerät vor starke Belastungen. Zusätzlich muss man jederzeit mit einem Großwels rechnen, der dem Wallertackle alles abverlangt. Daher sollte man beim Wallerfischen am Po nur Angelruten und Angelrollen verwenden, die auf das Welsangeln ausgelegt sind. Eine stabile Wallerrute mit einem kraftvollen Rückgrat und genügend Kraftreserven ist sehr wichtig, um einem kampfstarken Fisch in der Strömung Paroli bieten zu können. Das gleiche gilt für die Welsrolle. Sie sollte eine stabile Achse, ein robustes Getriebe sowie ein gut funktionierendes Bremssystem aufweisen, damit im Drill nichts schief geht. Aber auch auf die Wallerschnur sowie die Kleinteile sollte viel Wert gelegt werden. Man sollte bedenken, dass die gesamte Wallermontage nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied. Daher gilt es, dem Wallerwirbel genauso viel Aufmerksamkeit zu schenken, wie der Rute oder der Rolle.

Gute Wallerruten zum Wallerfischen am Po findet ihr hier: Wallerruten

Welche Wallmontage eignet sich zum Wallerangeln am Po?

Beim Wallerfischen am Po kommen häufig Unterwasserposenmontagen zum Einsatz. Das Vorfach kann aus monofiler oder geflochtener Schnur bestehen und es sollte mindestens zwei Meter lang sein. Dadurch hält der Wallerköder einen geeigneten Abstand zum Gewässergrund ein und kann somit schnell in das Hauptaugenmerk der Waller geraten. Der Welse unterliegen beim Wallerfischen am Po seit geraumer Zeit einem hohen Angeldruck. Daher sind sie sehr vorsichtig und kleine Fehler können mit einer Beißflaute bestraft werden. Groß U-Posen nehmen die Waller schnell wahr, so dass Modelle mit einer Tragkraft von 10g vollkommen ausreichen. Ähnlich verhält es sich mit den Haken. Hier sollte man nach dem Motto so klein wie möglich, aber so stark wie nötig vorgehen. Findet man beim Wallerfischen eine Hochwasserphase vor, so sind Posenmontagen sehr gut geeignet, die man in den Überflutungsgebieten an überhängende Bäume bindet.

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Brandungsangeln in Hvide Sande

19.07.2018 07:29 von Teamangler

Brandungsangeln in Hvide Sande

Ist das Brandungsangeln in Hvide Sande

Brandungsangeln in Hvide Sande - Ein sehr beliebtes Reiseziel für Meeresangler ist Dänemark. Dieses Land bietet große Facetten unterschiedlicher Angelmethoden und Zielfische. Für Brandungsangler bietet die Hafenstadt Hvide Sande tolle Angelmöglichkeiten, die an der Westküste Dänemarks und somit direkt an der Nordsee liegt. Dort gibt es neue sowie alte Außenmolen und Innenmolen, lange Sandstrände und Steilküsten, die sehr gute Hotspots zum Brandungsangeln darstellen. Die Fischdichte ist sehr hoch und zu den Zielfischen in der Brandung gehören verschiedene Plattfischarten und Dorsche. Wer neben dem Brandungsangeln in Hvide Sande etwas Abwechslung haben möchte, der kann auch auf Hornhecht, Meeräschen, Makrelen und andere Meeresfische angeln. Hierbei ist unter anderem das Spinnfischen eine erfolgversprechende Angelmethode. Das Brandungsangeln in Hvide Sande bietet zudem einen tollen Ausblick mit schönen Landschaften und es hält immer wieder eine Überraschung für die Brandungsangler parat.

Welches Angelgerät ist zum Brandungsangeln empfehlenswert?

Brandungsangeln in Hvide SandeBeim Brandungsangeln in Hvide Sande sowie in anderen Gebieten sind lange Brandungsruten zwischen 3,90m und 4,50 empfehlenswert, die ein Wurfgewicht von ungefähr 200 bis 300g mitbringen. Mit diesen Meeresruten entsteht beim Wurf eine gute Hebelwirkung, wodurch sich auch schwere Brandungsbleie weit werfen lassen. Es gibt Tage, an denen stehen die Fische vergleichsweise weit draußen und man muss Distanzen von 100 bis 150m überbrücken. Natürlich gibt es auch Tage und Strandabschnitte beim Brandungsangeln in Hvide Sande, wo Entfernungen zwischen 30 und 60m Wurfweite vollkommen ausreichend sind. Ein weiterer Vorteil von langen Brandungsruten liegt darin, dass man sie steil aufstellen kann. Die Schnur verläuft bei einer starken Brandung somit über die sich am Ufer brechenden Wellen. Kombinieren sollte man die Angelrute mit einer salzwasserfesten Brandungsrolle. Diese besitzt meist eine recht hohe Spule mit einer abgeschrägten Spulenkante. Dadurch entsteht beim Wurf wenig Reibung und es lassen sich große Wurfweiten erzielen.

Gute Brandungsruten zum Brandungsangeln in Hvide Sande findet ihr hier: Brandungsruten

Welche Angelschnur eignet sich zum Brandungsangeln?

Die Angelschnur sollte beim Brandungsangeln in Hvide Sande auf die Begebenheiten am Wasser abgestimmt sein. Es lassen sich sowohl monofile als auch geflochtene Brandungsschnüre einsetzen. Ist es sehr windig, so ist eine Monoschnur vorteilhaft. Drückt der Wind in eine dehnungsarme Geflechtschnur, so wippt die Rute sehr stark und das Brandungssystem wird an das Ufer gedrückt. Hier sind monofile Keulenschnüre empfehlenswert, da sie durch die Dehnung bei starkem Wellengang mitarbeiten. Sie weisen in etwa 200m eines relativ dünnen Schnurdurchmessers auf, ehe sich die letzten 20m fast auf das doppelte verdicken. Dadurch hat man eine integrierte Schlagschnur, die dem Wurf mit schweren Bleigewichten standhält. Ist es windstill und es sind große Wurfweiten nötig, so sind Geflechtschnüre mit einem Durchmesser von 0,12 bis 0,14mm geeignet. Allerdings sollte man hier eine monofile Schlagschnur anknoten. Andernfalls könnte man sich bei kraftvollen Würfen in Kombination mit dünnen Schnüren in den Finger schneiden.

Welche Vorfächer sind zum Brandungsangeln in Hvide Sande geeignet?

Für das Brandungsangeln in Hvide Sande eignen sich einfache Brandungsvorfächer mit zwei Meereshaken. Diese Meeressysteme sind im Schnitt zwischen 40 und 70cm lang und sie weisen zwei Seitenarme auf, an denen sich verschiedene Perlen, Auftriebskörper und Spinnerblätter befinden können. Anschließend folgt der Butthaken, der mit Wattwürmern und Seeringelwürmern beködert werden kann. Es empfiehlt sich, Brandungssysteme mit unterschiedlichen Perlengrößen und Perlenfarben in der Vorfachtasche mitzuführen. Die Plattfische sind sehr neugierig und ihre Vorlieben können von Tag zu Tag variieren. Sind große Wurfdistanzen notwendig, so sind Weitwurfvorfächer empfehlenswert. Diese können nur mit einem Haken ausgestattet sein, weil sie weniger Luftwiderstand bieten, als ein Vorfach mit zwei Angelhaken. Zudem lassen sich bei solchen Meeressystemen die Angelhaken in einer Vorrichtung einhängen, damit sie beim Wurf nicht flattern. Kommt das Vorfach auf dem Wasser auf, so werden die Haken samt Köder freigegeben.

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Welsangeln am Rhein

12.07.2018 10:00 von Teamangler

Welsangeln am Rhein

Warum ist das Welsangeln am Rhein erfolgversprechend?

Welsangeln am Rhein - Der Rhein gehört zu den größten Flüssen Deutschlands und er beherbergt eine große Artenvielfalt unterschiedlicher Fische. Hierzu gehören auch Waller, die sich seit vielen Jahrzehnten in diesem Fluss tummeln. Während dieser Zeit konnten sie sich nicht nur vermehren, sondern auch auf stattliche Größen abwachsen. Mittlerweile wurden beim Welsangeln am Rhein schon Bartelträger mit Längen von über 2,60m und Stückgewichten von mehr als 100kg auf die Abhakmatte gelegt. Wer also seinen Fisch des Lebens fangen möchte, muss dafür nicht mehr grundlegend zum Po, Ebro oder anderen ausländischen Welsrevieren reisen. Mit dem Rhein haben wir einen tollen Fluss vor der Haustür, der viele Ausnahmefische beherbergt. Wer das Angeln auf Wels am Rhein betreibt, weiß somit nie, was als nächstes beißt. Angefangen vom Meterfisch bis hin zu einem neuen Rekordfisch ist jederzeit alles möglich. Daher ist das Welsangeln am Rhein stets von Spannung geprägt und stellt ein tolles Abenteuer dar.

Welche Stellen sind zum Welsangeln am Rhein geeignet?

Welsangeln am RheinDer Rhein ist ein großer und sehr breiter Fluss. Gerade für Walleranfänger kann es sehr schwierig sein, einen Anhaltspunkt auf die Stellenwahl zu finden. Allerdings bietet der Rhein sehr viele Steinbuhnen in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Beschaffenheiten. In den Buhnenfeldern halten sich in der Regel nahezu immer Friedfische auf und wo der Futterfisch ist, kann der Wels nicht weit sein. Daher können Buhnenfelder beim Welsangeln am Rhein immer einen guten Hotspot darstellen. Hier fällt die Strömungskante in unser Hauptaugenmerk, die vom Buhnenkopf flussab verläuft. Dort sammelt sich viel Nahrung für die Friedfische an, so dass auch die Welse in diesem Bereich oft auf Jagd gehen. Aber auch steil abfallende Uferkanten, die auf den ersten Blick uninteressant wirken, können beim Welsangeln am Rhein sehr erfolgversprechend sein. Zudem weist der Rhein in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sogenannte Altwasser bzw. Altarme auf, wo sich zu manchen Zeiten die Großwelse zurückziehen.

Welche Wallermontagen eignet sich für den Rhein?

Zum Welsangeln am Rhein ist die Unterwasserposenmontage sehr gut geeignet. Die Vorfachlänge sollte in etwa 2m betragen, so dass der Wallerköder einen entsprechenden Abstand zum Gewässergrund einhält. Man muss bedenken, dass der Strömungsdruck das Wallervorfach streckt und etwas nach unten drückt. Bei einem 2m langen Vorfach befindet sich der Köder je nach Strömungsdruck ungefähr 1,20m und 1,50m über Grund. Hierbei muss man natürlich auch noch die Auftriebskraft der Unterwasserpose in Kombination mit der schwere des Köders mit einbeziehen. Daher ist es empfehlenswert, dass Wallervorfach lieber zu lang, als zu kurz zu binden. Die Welse ruhen zwar meist auf dem Gewässergrund, aber zur Beutejagt suchen die Fische in der Regel höhere Gewässerbereiche auf. Die Unterwasserposenmontage lässt sich mit einem Abrissstein samt Reißleine vom Schlauchboot auslegen. Zudem kann diese Wallermontage in Kombination mit einem Blei vom Ufer ausgeworfen werden.

Gute Wallermontagen zum Welsangeln am Rhein findet ihr hier: Wallermontagen

Welche Wallerköder sind gut für Rheinwaller geeignet?

Neben der Wahl der Angelstelle und der Wallermontage, kann auch der verwendete Köder über Erfolg bzw. Misserfolg entscheiden. Das Tauwurmbündel ist beispielsweise ein sehr guter Wallerköder zum Welsangeln am Rhein. Umso größer das Tauwurmbündel ausfällt, desto größer ist später der Duft unter Wasser und der damit entstehende Lockeffekt. Daher sind 30 Würmer beim Welsangeln am Rhein als Köder empfehlenswert, die auf zwei Wallerhaken aufgeteilt werden. Wer mit einem kleineren Köder starten möchte, der kann auch mit ungefähr 15 Tauwürmern an einem Drillingshaken fischen. Zudem können tote Köderfische verwendet werden. Schließlich ist der Wels unser größter einheimischer Raubfisch, auf dessen Speiseplan verschiedene Fischarten ganz oben stehen. Große Rotaugen, mittlere Brassen und Satzforellen lassen sich sehr gut mit der U-Posenmontage präsentieren. Es empfiehlt sich, den Köderfisch an den Flanken einzuschneiden und mit einem zähflüssigen Wallerlockstoff zu versehen.

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Graskarpfen angeln

05.07.2018 08:22 von Teamangler

Graskarpfen angeln

Zu welcher Jahreszeit ist das Graskarpfen angeln erfolgversprechend?

Graskarpfen angeln - Wer Grasfische fangen möchte, der sollte die Sommermonate für einen gezielten Ansitz nutzen. Umso wärmer das Wasser wird, desto aktiver werden die Graser. Die asiatischen Fische benötigen einen hohen Sauerstoffgehalt im Wasser, um aktiv zu werden. In Flüssen ist durch die Strömung meist viel Sauerstoff im Wasser vorhanden, wodurch die Grasfische schneller in Fresslaune geraten, als in Stillgewässern. In Seen reicht warmes Wasser oftmals nicht alleine, um eine gute Bissquote erzielen zu können. Ein starker Sommerregen oder ein Wärmegewitter kann beispielsweise den Sauerstoffgehalt in Stillgewässern erhöhen und somit den Appetit der Graskarpfen steigern. Zudem sei gesagt, dass Graser Vegetarier sind und an einem Tag so viele Pflanzen Fressen können, wie sie selbst wiegen. Hierzu müssen die Fische allerdings sehr gute Wetter- und Wasserbedingungen vorfinden. Alles in allem sind die heißen Monate in Gewässern mit vielen Wasserpflanzen sehr gut zum Graskarpfen angeln geeignet.

Welche Gewässerbereiche sind zum Graskarpfen angeln interessant?

Graskarpfen angelnBevor man das Graskarpfen angeln ausübt, sollte man einen geeigneten Angelplatz auswählen. Die Hauptnahrung der Graser stellen Wasserpflanzen dar und davon können die Fische bei warmen Wasser nicht genug bekommen. Daher sollten wir nach einem Platz suchen, der für die Fische viel pflanzliche Nahrung bereithält. Dies können unter anderem Schilfgürtel oder Krautfelder sein. Zudem sollten diese Bereiche im Flachwasser liegen, denn oftmals fressen die Fische in nur einem Meter tiefen Wasser. Flachwasserzonen, die ganz langsam von einem auf zwei Meter abfallen und dabei von Pflanzen übersäht sind, rücken in unser Hauptaugenmerk. Hat man einen solchen Platz gefunden, so sind überhängende und versunkende Bäume ein weiteres gutes Indiz zum erfolgreichen Graskarpfen angeln. Unter bzw. im Gehölz finden die Grasfische bei heißen und sonnigen Wetter Schattenplätze vor, an denen sie sich gerne aufhalten. Dort kann man über den gesamten Tag mit Bissen rechnen.

Welche Köder eignen sich zum Angeln auf Graskarpfen?

Neben der Platzwahl ist die Köderwahl beim Graskarpfen angeln sehr wichtig. Die Grasfische sind zwar als Gärtner bekannt, aber ein Grashalm als Köder kommt eher nicht in Frage. Wie auch beim Angeln auf Schuppenkarpfen und Spiegelkarpfen sind Boilies ein erfolgversprechender Graskarpfenköder. Fruchtige Ananas Boilies mit einem starken Fruchtaroma, Fruchtstücken und süßem Fruchtnektar sprechen die Graskarpfen an. Zusätzlich kann der Boilieköder mit einem Dip in der gleichen Geschmacksrichtung beim Graskarpfen angeln versehen werden. Neben Geruch bzw. Geschmack ist auch die Farbe der Köder mitentscheidend. Hier sind gelbe bis neongelbe Boiliesorten sehr gut, die aufgrund ihrer Farbe schnell in das Hauptaugenmerk der Graser fallen. Schließlich angeln wir mitten im Kraut oder direkt an der Krautkante, so dass auffällige Köder schneller von den Grasfischen wahrgenommen werden. Daher können auch Pop Up Boilies den Unterschied ausmachen. Es empfiehlt sich auftreibende und sinkende Köder an verschiedenen Montagen auszuprobieren.

Welches Karpfentackle ist für Graskarpfen geeignet?

Beim Graskarpfen angeln sind je nach Gewässer Karpfenruten mit einer Testkurve von 2 bis 3lbs empfehlenswert. Eine gute Rutenaktion ist hier sehr wichtig, damit die harten Fluchten des Fisches sehr gut abgefedert werden und der Haken nicht ausschlitzt. Daher sollte auch das Bremssystem der Karpfenrolle sehr gut funktionieren, damit der Graskarpfen die nötige Schnur bei einer rasanten Flucht erhält. Beißt ein Graser, so lässt er sich in der Regel wie ein nasser Sack heranholen. Sobald der Fisch den Unterfangkescher sieht, explodiert er sozusagen und eine Wasserfontäne spritzt nach oben. Im Bruchteil einer Sekunde reißt der Graser sehr viel Angelschnur von der Rolle. Darauf sollte nicht nur der Angler im Vorhinein eingestellt sein, sondern auch das Tackle gilt es auf das Graskarpfen angeln abzustimmen. Der Karpfenkescher sollte zudem möglichst groß und stabil ausfallen. Liegt der Karpfen im Netz, so setzt er nochmals zu einer Flucht an, die es in sich hat. Ein minderwertiges Netz könnte in dem Fall reißen.

Gute Karpfenruten zum Graskarpfen angeln findet ihr hier: Karpfenruten

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Hechtangeln im Sommer

28.06.2018 06:48 von Teamangler

Hechtangeln im Sommer

Welche Angelmethode ist zum Hechtangeln im Sommer geeignet?

Hechtangeln im Sommer - Das Sommerangeln ist sehr interessant, da sich überall auf dem Gewässer Fische tummeln und viel Leben herrscht. Mittlerweile ist die Schonzeit der Hechte vorbei und sie bringen nach einem kräftezehrenden Liebesspiel ihren Energiehaushalt wieder in Einklang. Daher sind sie oftmals sehr aktiv und befinden sich in regelmäßigen Abständen auf Beutezug. Für uns Raubfischangler bedeutet dies, dass wir jetzt sehr gute Erfolgschancen auf mehrere Bisse pro Tag haben. Spinnfischer können hier auf ihre Kosten kommen und mit Blinker, Spinner, Wobbler und Gummifisch Meister Esox zum Landgang überreden. Die Köderwahl und die Köderführung sind beim Hechtangeln im Sommer eher zweitrangig, sondern die Stellenwahl kann über Erfolg bzw. Misserfolg entscheiden. Neben dem Kunstköderangeln bietet das Hechtangeln im Sommer eine sehr gute Abwechslung und man kann wahre Sternstunden erleben. Mit einem toten Köderfisch an der Posenmontage kann man große Gewässerbereiche nach den Räubern absuchen.

Welche Gewässerbereiche sind beim Hechtangeln im Sommer erfolgversprechend?

Hechtangeln im SommerWer das Hechtangeln im Sommer betreibt, der sollte seine Köder dort anbieten, wo sich die Hechte auf Raubzug befinden. Im Frühsommer stehen die Hechte meist von der zurückliegenden Laichzeit sehr flach. Schilfgürtel, Seerosenfelder und andere markante Spots im Flachwasserbereich sollten in das Hauptaugenmerk rücken. Zudem haben Brassen und Rotaugen bereits abgelaicht oder befinden sich noch mitten im Laichgeschäft, so dass auch viel Futterfisch in Ufernähe zu finden ist. Schreitet der Sommer weiter fort, so findet man sehr viel Brut bis hin zu handlangen Weißfischen im flachen Wasser vor, so dass der Tisch für die Hechte immer noch reichlich gedeckt ist. Steigt die Wassertemperatur über 20 Grad, so suchen auch die Hechte teilweise andere Bereiche auf. Während sich die kleineren Räuber immer noch am Ufer aufhalten, ziehen sich die großen Exemplare in tiefere Gewässerregionen zurück, wo das Wasser kühler ist. Stark abfallende Uferkanten sowie das Freiwasser können jetzt den Erfolg bringen.

Welche Ködergröße ist zum Sommerangeln auf Hecht sinnvoll?

Zieht der Sommer ins Land, so befindet sich viel Fischbrut bis hin zu kleinen Weißfischen im Uferbereich. Die Hechte haben sich jetzt auf diese Nahrung eingestellt, so dass der Köder in etwa dieselbe Größe haben sollte, wie die Beutefische. Big Baits bleiben beim Hechtangeln im Sommer von den Räubern meistens unbeachtet. Im Frühsommer können aggressive Farben von Chartreuse bis Firetiger sehr gut sein. Die Hechte sind aggressiv und ein auffälliger Köder wird oftmals direkt attackiert. Umso wärmer und heißer es wird, desto mehr kann die Köderfarbe ins natürliche übergehen. Barschimitate und Weißfischimitate bis hin zu ganz schlichten Köderfarben lassen sich jetzt sehr gut zum Hechtangeln im Sommer einsetzen. Beim Deadbait Angeln verhält es sich mit der Ködergröße ähnlich. Hier sind je nach Gewässer fingerlange bis handlange Weißfische sehr gut geeignet. Diese sollten beim Hechtangeln im Sommer schwebend an einer Posenmontage präsentiert werden. Hier empfiehlt es sich den Köderfisch im Rücken anzuködern, damit er natürlich im Wasser steht.

Gute Hechtköder zum Hechtangeln im Sommer findet ihr hier: Hechtköder

Stehen die Erfolgschancen auf Großhechte im Sommer gut?

Im Frühsommer befinden sich viele Hechte vom Laichen im Uferbereich und somit sind auch die Großhechte teilweise in Wurfweite. Zudem hält sich der Futterfisch am Ufer auf und wo leichte Beute zu finden ist, sind auch die großen Hechte nicht weit. Im Hochsommer wird es da schon schwieriger. Hier sollte man in tiefen Bereichen das Freiwasser abfischen. Je nach Gewässer ist das nicht so einfach, denn häufig ist man auf ein Boot angewiesen. Kann man ein Angelboot nutzen, so empfiehlt es sich das Freiwasser im oberen Drittel abzufischen. Dies kann man zum einen mit dem Wurfangeln betreiben und zum anderen ist das Schleppangeln eine sehr effektive Methode. Beim Hechtangeln im Sommer sind die Großhechte vom Körpergewicht meist viel leichter und schlanker, als im Winter oder Herbst.

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Hechtvorfach

21.06.2018 09:01 von Teamangler

Hechtvorfach zum Spinnfischen & Deadbait Angeln

Warum sollte man ein Hechtvorfach verwenden?

Hechtvorfach - Ein Hecht hat viele und vor allem sehr scharfe Zähne, die teilweise schräg nach innen im Maul stehen. Mit diesen Zähnen kann der Raubfisch sowohl monofile als auch geflochtene Angelschnüre und Vorfachschnüre durchbeißen. Daher gilt es Schnüre zu verwenden, die gegen die scharfen Hechtzähne resistent sind. Hier gibt es unterschiedliche Schnurmaterialien, die als Hechtvorfach in Frage kommen. Dies sind unter anderem Stahlvorfächer, die es mit und ohne eine Kunststoffummantelung gibt. Stahlvorfächer bestehen in der Regel aus mehreren miteinander verflochtenen Stahlfäden. Weiterhin bieten sich Titanvorfächer an, die in der Regel aus einem Faden bestehen und ähnliche Eigenschaften wie Stahlvorfächer aufweisen. Es gibt aber auch dicke monofile Angelschnur, die sogenannte Hardmono, die als Vorfachmaterial zum Hechtangeln verwendet werden kann. Der Schnurdurchmesser liegt hier in etwa bei 0,60 bis 1,0mm dicke. Welche Hechtschnur zum Einsatz kommt, ist von der Angelmethode sowie von dem Köder und den Vorlieben des Anglers abhängig.

Gute Hechtvorfächer findet ihr hier: Hechtvorfach

Welche Merkmale weist ein Hechtvorfach zum Spinnfischen auf?

HechtvorfachZum Spinnfischen auf Hecht eignen sich sehr gut weiche Stahlvorfächer. Diese beeinträchtigen den Köderlauf nicht allzu stark, so dass Blinker, Spinner, Wobbler und Softbaits verführerisch geführt werden können. Ein solches Hechtvorfach weist in etwa eine Länge von 15 bis 20cm auf, was beim aktiven Hechtangeln in der Regel vollkommen ausreicht. Beißt der Hecht, so setzt der Spinnfischer umgehend den Anhieb, wodurch der Haken meist im vorderen Maulbereich des Räubers sitzt. Diese Spinnvorfächer besitzen Wirbel und Snaps, mit denen das Hechtvorfach an die Hauptschnur geknotet und ein Kunstköder montiert werden kann. Je nach Köderart und Ködergröße kann man auch ein Titanvorfach oder ein Hardmonovorfach zum Spinnangeln einsetzen. Fischt man mit großen Gummiködern, so sollte noch ein Stingerhaken am Köder montiert werden, der ebenfalls mit einem Hechtvorfach gebunden ist. Dieser wird meist am Bleikopf des Gummifisches fixiert.

Welche Merkmale weist ein Hechtsystem zum Naturköderangeln auf?

Das Deadbaitangeln auf Hecht kann sowohl mit Posenmontagen als auch mit Grundmontagen betrieben werden. Erfolgt ein Biss, so gibt man dem Hecht meist Schnur und lässt ihn den Köder fressen. Je nach Fressverhalten verschlingt der Räuber die Beute direkt oder er schwimmt erst umher. Daher sollte das Hechtvorfach ungefähr 50cm lang sein, denn es kann vorkommen, dass der Hecht den Köder schluckt und der Haken tief im Rachen des Räubers sitzt. Ist das Vorfach zu kurz, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Hechtzähne mit der Hauptschnur in Kontakt geraten und der Hecht die Schnur durchbeißt. Auch hier kann man wiederum Hechtsysteme aus Stahl, Titan oder Hardmono wählen. Je nach Größe des Köderfisches sollte man geeignete Drillingshaken und Einzelhaken an dem Hechtvorfach montieren. Es gibt fertige Naturködermontagen, wobei man sie auch mit etwas Übung selbst kreieren kann. Dadurch lassen sich Hakenanzahl, Hakengröße, Vorfachlänge und andere Details auf den Hechtköder abstimmen.

Wie bindet man eine Hechtmontage?

Ob Stahlvorfächer, Titanvorfächer oder Hardmonosysteme, all diese Materialien lassen sich nur sehr schlecht bis gar nicht knoten. Daher kommen hier kleine Klemmhülsen bzw. Quetschhülsen zum Einsatz. Diese kleinen Metallröhrchen gibt es in unterschiedlichen Durchmessern und Längen. Sie lassen sich auf das Vorfachmaterial schieben und anschließend mit einer Quetschhülsenzange fixieren. So kann man im Handumdrehen Drillinge, Einzelhaken, Wirbel und Snaps montieren. Beim Bau von einem Hechtvorfach mit Hülsen gilt es aber auf einiges zu achten, damit es später nicht zu Problemen kommt. Der Durchmesser der Klemmhülsen sollte nicht zu groß oder zu klein ausfallen, damit nach dem Quetschen ein guter Halt gewährleistet ist. Weiterhin sollte man die Klemmhülse nicht zu fest oder zu leicht mit der Zange anpressen. Dadurch kann das Vorfachmaterial beschädigt oder die Hülse zerquetscht werden, wodurch die Tragkraft sinkt und es zum Schnurbruch kommen kann.

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