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Angeln auf Forelle

06.01.2018 07:39 von Teamangler
Kategorie: Forellenangeln

Angeln auf Forelle am Forellenteich und Forellensee

An welchen Gewässern lässt sich das Angeln auf Forelle ausführen?

Angeln auf Forelle - Das aktive und passive Forellenangeln erfreut sich in Deutschland einer großen Beliebtheit. Daher gibt es eine Vielzahl künstlich angelegter sowie naturbelassender Forellenanlagen in unterschiedlichen Größen. Angefangen von kleinen Forellenteichen bis hin zu großen Forellenseen kann der Forellenangler ein für sich bevorzugtes Gewässer auswählen. Dort kann man sich ganz einfach mit einem gültigen Bundesfischereischein eine Tageskarte holen und das Angeln auf Forelle ausüben. Der Teichbesitzer setzt je nach Forellenanlage pro Angler eine bestimmte Anzahl an Fischen ein. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich nur diese Fische im Gewässer befinden. Meist bleiben Forellen im Gewässer, so dass sich ein guter Fischbestand aufbaut. Zudem findet oftmals in regelmäßigen Abständen ein Sonderbesatz, beispielsweise an Lachsforellen oder Goldforellen, statt.

Welche Angelmethoden sind beim Angeln auf Forelle erfolgversprechend?

Angeln auf ForelleFür das Angeln auf Forelle kommen verschiedene Angelmethoden zum Einsatz. Dies ist beispielsweise das Schleppfischen mit einer schlanken Posenmontage, der Forellenköder wird langsam eingeholt, wodurch er unter Wasser einen kleinen Beutefisch imitiert. Ähnlich sieht es beim Tremarella Angeln aus. Der Unterschied zum normalen Schleppfischen liegt darin, dass der Forellenköder mittels der Tremarella Rute durch ständige auf und ab Bewegungen mit Vibrationen versehen wird. Eine weitere vielversprechende Angelart zum Angeln auf Forelle ist das Sbirolinoangeln. Der Sbirolino besteht aus einem Stab mit einem zentralen Schnurkanal, der auf einer Seite eine ovale Verdickung aufweist. Dadurch lässt sich die Sbirolinomontage weit werfen und anschließend wie beim Schleppfischen einholen. Es gibt sinkende, schwebende und schwimmende Sbirolinos, so dass sich dieser auf das Beißverhalten der Forellen und die Angelbedingungen abstimmen lässt. Allerdings lässt sich das Forellenangeln auch ganz einfach in Form vom Standangeln mit einer Posenmontage samt Naturköder betreiben.

Welche Angelköder sind zum Angeln auf Forelle geeignet?

Es gibt verschiedene künstliche und natürliche Köder, die sich sehr gut zum Angeln auf Forelle eignen. Beim Schleppfischen, Tremarella Angeln und Sbirolinoangeln kommt meistens Forellenteig zum Einsatz. Diesen Teig gibt es in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Aromen. Am Forellenhaken lässt er sich zu einem Spinnerblatt formen, wodurch er beim Einholen rotiert und Schallwellen absendet. Hierfür gibt es auch künstliche Spiralköder aus Gummi, die denselben Effekt aufweisen. Zudem sind Bienenmaden ein sehr guter Forellenköder, die häufig beim Standangeln zum Einsatz kommen. Sie lassen sich allerdings auch in einer L-Form an den Haken ködern, wodurch sie beim Einholen rotieren und sich somit beim Schleppfischen verwenden lassen. Aber auch normale Fleischmaden und Würmer können zum gewünschten Erfolg führen. Zudem gibt es Forellenblinker, Forellenspinner und Forellenwobbler, die sich sehr gut zum Spinnfischen auf Forellen eignen.

Welche Angelruten und Angelrollen eignen sich zum Angeln auf Forelle?

Welche Forellenrute man zum Angeln auf Forelle wählt, ist von der Angelmethode und dem jeweiligen Forellengewässer abhängig. Zum Tremarella Angeln gibt es Tremarella Forellenruten. Diese sind so konstruiert, dass sich die Schwingungen durch den Rutenblank über die Angelschnur zum Köder übertragen. Beim Sbirolinoangeln finden häufig lange Forellenruten bis 4,50m Verwendung, weil meist lange Sbirolinovorfächer von mehr als 2m Länge zum Einsatz kommen. Diese lassen sich ganz einfach mit langen Angelruten einfacher werfen. Für welche Angelmethode man sich auch entscheidet, die Rutenspitze fällt meist sehr sensibel aus, damit ein Biss beim Schleppfischen sofort wahrgenommen werden kann. Die Aktion sollte recht weich ausfallen, damit die Fluchten einer Forelle abfedern und der Haken nicht ausschlitzt. Kombiniert wird die Forellenrute mit einer kleinen und leichten Stationärrolle. Sie sollte über eine fein justierbare und gut funktionierende Rollenbremse verfügen, damit eine Großforelle im Drill die nötige Schnur erhält, wenn sie zu einer Flucht ansetzt.

Gute Forellenruten zum Angeln auf Forelle findet ihr hier: Forellenruten

Welche Angelzubehör wird beim Angeln auf Forelle benötigt?

Zum Angeln auf Forelle sollte das Forellenzubehör in der Tacklebox zu finden sein, das man für die jeweilige Angelmethode benötigt. Sbirolinos, Schleppposen, Forellenwirbel, Forellenhaken und Bleigewichte gehören in der Regel zur Standardausrüstung eines Forellenanglers. Neben dem direkten Angelzubehör sollte auf jeden Fall ein Unterfangkescher im Angelgepäck sein, damit die gehakte Forelle gelandet werden kann. Zudem benötigt man ein Schlagholz, ein Angelmesser und einen Hakenlöser zur waidgerechten Behandlung des Fisches nach dem Fang.

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