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Brandungsangeln Ostsee

21.01.2018 06:24 von Teamangler
Kategorie: Brandungsangeln

Brandungsangeln Ostsee

Welche Fischarten sind beim Brandungsangeln Ostsee zu erwarten?

Brandungsangeln Ostsee - Die Ostsee hat eine große Artenvielfalt an verschiedenen Meeresfischen zu bieten. Beim Brandungsfischen an der Ostsee sind die Zielfische meist Dorsch und Plattfisch. Bei letzterem gibt es wiederum unterschiedliche Arten, wie beispielsweise Goldbutt, Steinbutt, Flunder und Kliesche. Zudem ist beim Brandungsangeln Ostsee jederzeit mit einer Meerforelle zu rechnen, die gerade im Frühjahr und Herbst in strandnähe auf Nahrungssuche gehen. Weiterhin sind in den letzten Jahren die Fänge von Köhler und Wittling stark angestiegen, so dass sich diese Leckerbissen gezielt mit der Brandungsrute befischen lassen. Angefangen von einem Petermännchen über einen Knurrhahn bis hin zu einem Aal, der Brandungsangler weiß nie, was er als nächstes am Haken hat, denn die Ostsee hält immer eine Überraschung parat.

Welches Angelgerät ist zum Brandungsangeln Ostsee geeignet?

Beim Brandungsangeln Ostsee kommen Brandungsruten zum Einsatz, die im Schnitt zwischen 3,90m und 4,50m lang sind und dabei ein Wurfgewicht von 150g bis 250g mitbringen. Mit den langen Brandungsruten lassen sich die schweren Brandungsbleie weit hinaus katapultieren und Wurfweiten von mehr als 100m sind möglich. Dies kann beim Brandungsangeln Ostsee ausschlaggebend sein. Je nach Angelbedingungen und Strandabschnitt stehen die Fische manchmal in großer Entfernungen, so dass man weite Distanzen werfen muss. Daher ist auch eine große Brandungsrolle von Vorteil, die den Belastungen beim Meeresangeln gewachsen ist. Eine robuste und salzwasserresistente Bauweise in Kombination mit einer Weitwurfspule sollte eine solche Meeresrolle aufweisen. Als Brandungsschnur kommen Geflechtschnüre von 0,12mm bis 0,14mm in Frage, an die zusätzlich eine dicke Schlagschnur geknotet wird. Wahlweise lässt sich auch eine monofile Keulenschnur verwenden.

Gute Brandungsruten zum Brandungsangeln Ostsee findet ihr hier: Brandungsruten

Welche Vorfächer sind zum Brandungsangeln Ostsee geeignet?

Beim Brandungsangeln Ostsee kommen spezielle Brandungssysteme zum Einsatz. Sie bestehen aus einer Vorfachschnur, an dessen Ende sich das Brandungsblei einhängen lässt. Zudem befinden sich an dem Vorfach zwei Seitenarme, die sogenannten Mundschnüre, mit jeweils einem Angelhaken. Auf den Mundschnüren befinden sich oftmals Auftriebsperlen, Spinnerblätter und andere Lockmittel. Gerade die Plattfische sind sehr neugierig und lassen sich durch Lockperlen zum Köder locken. Solche Brandungssysteme gibt es auch nur mit einem Angelhaken. Dadurch entsteht beim Wurf weniger Luftwiderstand und die Brandungsmontage fliegt somit weiter. Zudem gibt es Brandungsvorfächer in unterschiedlichen Arten, wie beispielsweise Weitwurfsysteme und Liftmontagen.

Welches Angelzubehör wird beim Brandungsangeln Ostsee benötigt?

Brandungsangeln OstseeNeben dem oben genannten Brandungstackle benötigt der Brandungsangler einen geeigneten Rutenhalter. Hier gibt es Einzelrutenhalter, die fast senkrecht in den Boden gesteckt werden, so dass die Brandungsrute steil nach oben steht. Zudem lässt sich auch ein Brandungsdreibein einsetzen. Es besteht aus drei ausklappbaren Beinen, wodurch das Dreibein einen guten Stand erhält. Zusätzlich befindet sich in der Mitte ein Haken oder Karabiner, wo sich Gewichte, wie beispielsweise Wassereimer oder Säcke mit Steinen, einhängen lassen. Dadurch steht das Dreibein auch bei Wind stabil. Das Brandungsdreibein weist meist zwei Rutenauflagen im oberen Bereich und parallel dazu zwei Cups für die Rutengriffe auf. Dadurch lassen sich die Brandungsruten steil nach oben und sicher abstellen.

Welche Köder kommen beim Brandungsangeln Ostsee zum Einsatz?

Beim Brandungsangeln Ostsee kommen meist Wattwürmer und Seeringelwürmer zum Einsatz. Diese lassen sich sehr gut in den umliegenden Angelläden kaufen oder selbst im Wasser graben. Es ist empfehlenswert, zwischen zwei und vier Wattwürmer auf einen Haken zu ziehen. Dadurch entsteht ein saftiger Köder, der eine große Duftwolke unter Wasser abgibt. Man braucht keine Angst vor solch großen Naturködern haben, denn auch kleine Plattfische nehmen problemlos die Würmer. Drehen Heringsschwärme in strandnähe ihre Runden, so können auch Heringsfetzen ein sehr guter Meeresköder sein. Zudem können auch Krabben oder Muschelfleisch verwendet werden, die sich aufgrund ihrer weichen Konsistenz sehr gut mit einem Bait Elastic bzw. Köderband am Brandungshaken befestigen lassen.

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