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Hechtangeln im Winter

12.01.2018 02:30 von Teamangler
Kategorie: Hechtangeln

Hechtangeln im Winter

Ist das Hechtangeln im Winter erfolgversprechend?

Hechtangeln im Winter - Nachdem sich die Hechte im Herbst nochmal die Bäuche vollgeschlagen und Winterfett angesammelt haben, lassen sie es im Winter ruhiger angehen. Umso mehr die Wassertemperatur sinkt, desto tiefer halten sich die Raubfische in dem jeweiligen Gewässer auf. Herrschen über einen längeren Zeitraum Minustemperaturen, so sollte man kleine Löcher oder Vertiefungen am Gewässergrund ausfindig machen. Dort sammelt sich oftmals wärmeres Wasser im Vergleich zur Oberfläche oder dem Mittelwasser. Diese Plätze werden von den Hechten bei klirrender Kälte aufgesucht und sie stellen somit einen tollen Hotspot dar. Allerdings dauert es auch nicht mehr lange, bis die Laichzeit ansteht. Jetzt versammeln sich die Hechte langsam aber sicher in den flacheren Bereichen. Während der gesamten Zeit ist das Hechtangeln im Winter erfolgversprechend, wenn man geeignete Gewässerbereiche aufsucht.

Welche Gewässer sind zum Hechtangeln im Winter geeignet?

Die Gewässerwahl kann beim Hechtangeln im Winter über den Fangerfolg ausschlaggebend sein. In Flüssen mit einer mittleren bis starken Strömung sind die Hechte regelmäßig in Bewegung. Dadurch verbrauchen sie mehr Energie und müssen somit auch mehr Nahrung zu sich nehmen. Daher sind Fließgewässer im Winter sehr gut zum Hechtangeln geeignet. Aber auch in kleineren Gewässern, wie Grachten oder Teiche, die nicht allzu tief sind, lassen sich die Hechte schnell ausfindig machen. Schwieriger gestaltet sich das Hechtangeln in großen und tiefen Stauseen, Talsperren und Kiesgruben. Hier ist das Uferangeln meist sehr schwer, da man ganz einfach nicht weiß, wo die Hechte sich aufhalten. Mit einem Boot samt Echolot und etwas Zeitaufwand lassen sich die Hotspots allerdings ausfindig machen.

Welche Angelmethoden eignen sich zum Hechtangeln im Winter?

Hechtangeln im WinterEine sehr gute Angelmethode zum Hechtangeln im Winter ist das Deadbait Angeln. Die Räuber sind oftmals inaktiv und werden vom Jäger zum Sammler. Dadurch verbrauchen sie vergleichsweise wenig Energie und müssen somit weniger Nahrung zu sich nehmen. Für diese Angelei bieten sich sowohl tote Köderfische als auch Fischstücke an. Neben Rotaugen und Brassen stellen Meeresfische einen sehr guten Köder zum Hechtangeln im Winter dar. Hier eignen sich halbe Makrelen oder große Sardinen, die sich an Grundmontagen und Posenmontagen erfolgversprechend anbieten lassen. Welche Montage man letztendlich wählt, sollte man von dem Gewässer selbst sowie von der aktuellen Beißphase abhängig machen. In großen Seen und Flüssen sind Grundbleimontagen gut, während sich in kleineren Gewässern oder beim Angeln vom Boot eine Posenmontage eignet.

Lässt sich das Hechtangeln im Winter auch mit Kunstködern ausführen?

Natürlich kann beim Hechtangeln im Winter auch auf das Spinnfischen zurückgegriffen werden. Während in der warmen Jahreszeit oftmals ein aggressiver Führungsstil des Köders im oberen Wasserdrittel erfolgversprechend ist, gilt es den Kunstköder in der kalten Jahreszeit langsam in Grundnähe zu führen. Die Hechte ruhen einen Großteil des Tages am Gewässergrund, ehe sie langsam umherschwimmen und nach potentieller Nahrung Ausschau halten. Neben der Köderführung kann auch die Köderfarbe entscheidend sein. Für das Hechtangeln im Winter bieten sich natürliche Köderfarben an, während Schockfarben von den Hechten meist unbeachtet bleiben. Zudem sind als Köderart Gummifische empfehlenswert. Sie lassen sich im Zeitlupentempo über den Gewässergrund führen, wobei regelmäßige Spinnstops die Angriffslust der Raubfische erhöhen.

Hier findet ihr tolle Gummifische zum Hechtangeln im Winter: Gummifische

Was gilt es beim Hechtangeln im Winter zu beachten?

Die Tacklewahl in Bezug auf die Hechtruten und Hechtrollen kann beim Hechtangeln im Winter genauso ausfallen, wie beim Deadbait Angeln und Spinnfischen zu anderen Jahreszeiten. Allerdings sollte bei der Wahl der Angelschnur Acht gegeben werden. Das Wasser auf bzw. in geflochtenen Angelschnüren kann beim Einholen während Minustemperaturen gefrieren. Dadurch verdickt sich die Angelschnur und passt somit nicht mehr auf die Rollenspule. Jetzt kann die Schnurspule überspringen und es können sich Perücken bilden. In solchen Fällen sind monofile Schnüre eine sehr gute Wahl.

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