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Hornhechtangeln Ostsee

23.02.2018 06:52 von Teamangler
Kategorie: Meeresangeln

Hornhechtangeln Ostsee

Zu welcher Jahreszeit ist das Hornhechtangeln Ostsee sinnvoll?

Hornhechtangeln Ostsee - Die silbergrünen Schnabelfische besitzen einen länglichen Körper und neben einem tollen Drill stellen sie einen leckeren Speisefisch dar. Wer das erste Mal auf Hornhecht angelt und die Fische später zubereitet, der sollte nicht vor den grünen Gräten erschrecken. Diese sind bei dem Meeresfisch völlig normal. Allerdings ist das Hornhechtangeln Ostsee nicht das ganze Jahr erfolgversprechend. Eine alte Weisheit von den einheimischen Anglern besagt, wenn der Raps blüht, beißen die Hornhechte. Das ist in der Regel im Mai der Fall und die Beißzeit zieht sich über den Sommer hin. Je nach den Wetterverhältnissen im Frühjahr, kann man auch im April schon die ersten Hornhechte fangen. Die Fische befinden sich dann teilweise in großen Schwärmen in Ufernähe. Sehr gute Hotspots zum Hornhechtangeln Ostsee sind Küstenbereiche, wie beispielsweise Strände und Molen. Zudem lassen sich die Meeresfische mit verschiedenen Angelmethoden und Angelarten gezielt fangen, wie beispielsweise Spinnfischen, Naturköderangeln und Brandungsangeln.

Ist das Hornhechtangeln Ostsee mit Kunstködern erfolgversprechend?

Das Hornhechtangeln Ostsee lässt sich sehr gut mit der Spinnrute samt Meeresblinker ausüben. Der Angler sollte hierbei beachten, dass der Hornhecht ein kleines Maul mit einem harten Schnabel besitzt. Demensprechend sollte auch der Kunstköder ausfallen und schlanke Meerforellenblinker sind beim Hornhechtangeln Ostsee eine sehr gute Köderwahl. Um die Fehlbissquote und die Aussteiger im Drill zu reduzieren, empfiehlt es sich, den Drilling gegen einen Einzelhaken auszutauschen. Dieser ist schmaler als ein Drillingshaken und die Wahrscheinlichkeit ist somit höher, dass der Haken im Maul des Hornhechtes greift. Eine weitere Möglichkeit sind Wollfäden am Angelhaken bzw. den Haken gegen diese Fäden auszutauschen. Hornhechte besitzen viele kleine und längliche Zähne im Schnabel, die sich in der Wolle verhaken. Allerdings besteht beim Hornhechtangeln Ostsee immer die Chance, dass eine Meerforelle beißt. Diese Möglichkeit sollte man sich wahren und somit trotz der Wollfäden einen Einzelhaken montieren.

Gute Meeresblinker zum Hornhechtangeln Ostsee findet ihr hier: Meeresblinker 

Welche Naturköder eignen sich zum Hornhechtangeln Ostsee?

Hornhechtangeln OstseeNeben dem Spinnfischen ist das Naturköderangeln auf Hornhechte eine sehr beliebte Angelmethode. Kleine Heringe gehören zur Hauptnahrung der Hornis, so dass schmale Heringsfetzen einen sehr guten Meeresköder darstellen. Bei der Wahl der Angelmontage kommen mehrere Möglichkeiten in Betracht. Das Angeln mit der Wasserkugel ist eine erfolgversprechende Angelart. Durch das Gewicht der Wasserkugel lassen sich die Heringsfetzen auch vom Ufer weit werfen. Die Hornhechte jagen meist Oberflächennah, so dass die zu beangelnde Wassertiefe der Vorfachlänge entsprechen sollte. Daher kommen meist Vorfachhaken mit einer Länge von bis zu 1,20m zum Einsatz. Weiterhin ist das Sbirolinoangeln eine tolle Angelmethode zum Hornhechtangeln Ostsee. Mit schwimmenden und schwebenden Sbirolinos lässt sich der Naturköder auch im oberen Wasserdrittel sehr gut präsentieren. Zudem sind aufgrund des Sbirolinogewichtes große Wurfweiten möglich. Je nach Angelbedingungen empfehlen sich beim Hornhechtangeln Ostsee Sbirolinos mit 20 bis 40g Gewicht.

Ist das Hornhechtangeln Ostsee mit dem Brandungsgerät sinnvoll?

Mit der Brandungsrute lassen sich die Hornhechte beim Hornhechtangeln Ostsee sehr gut überlisten. Hier ist allerdings etwas Übung gefragt, denn ein geeignetes Brandungssystem und eine gute Strategie ist hier sehr wichtig. Das Brandungsvorfach sollte lange Mundschnüre mit großen Auftriebskörpern aufweisen. Dadurch erhält der Naturköder den nötigen Auftrieb und er lässt sich dort präsentieren, wo die Hornhechte langziehen. Zudem sind Spinnerblätter über dem Haken eine sehr gute Wahl. Zum einen reflektieren sie bei Sonneneinstrahlung und zum anderen rotieren sie beim Einholen. Häufig kommt es vor, dass beim Einholen der Montage noch ein Biss erfolgt, da diese aufgrund des Spinnerblattes wie ein Kunstköder wirkt. Bei der Köderwahl eignen sich wiederum Heringsfetzen, aber auch Wattwürmer und Seeringelwürmer lassen sich sehr gut einsetzen. Des Weiteren sind keine großen Wurfweiten von Nöten. Oftmals verraten sich die Hornhechte an der Wasseroberfläche, so dass die Brandungsmontage auf diese Distanz geworfen werden sollte.

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