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Karpfenangeln mit Boilies

05.02.2018 06:28 von Teamangler
Kategorie: Karpfenangeln

Karpfenangeln mit Boilies

Warum ist das Karpfenangeln mit Boilies erfolgversprechend?

Karpfenangeln mit Boilies - Boilies sind kleine Teigkugeln, die durch einen Kochvorgang erhärtet wurden. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass kleine Friedfische den Köder nicht abfressen können, so dass der Karpfenköder über einen langen Zeitraum seine Wirkung entfalten kann. Zudem sind die Boilies mit verschiedenen Aromen, Flavours und anderen Lockmittel versehen, die auf die Karpfen abgestimmt sind. Es gibt Boilies in verschiedenen Geschmacksrichtungen, angefangen von süßen Murmeln, wie beispielsweise Vanille, über fruchtige Boilies, wie unter anderem Erdbeere, bis hin zu fischigen Ködern, wie zum Beispiel Muscheln. So lässt es sich einen geeigneten Karpfenköder für unterschiedliche Karpfengewässer, die jeweilige Jahreszeit und das Beißverhalten auswählen. In vielen Gewässern wird das Karpfenangeln mit Boilies bereits betrieben, wodurch die Karpfen diese Nahrungsquelle kennen. Aber auch in anderen Gewässern lassen sich die Karpfen schnell an die Boilies gewöhnen und gute Fangerfolge erzielen.

Welche Boiliegrößen sind zum Karpfenangeln mit Boilies geeignet?

Karpfenangeln mit BoiliesBoilies gibt es in unterschiedlichen Größen und bereits mit einem Durchmesser von nur 8mm. Diese sind allerdings zu klein, da auch andere Friedfische, wie Schleien oder Rotaugen, diese Köder zum Fressen gern haben. Die Folge bei der Verwendung von zu kleinen Ködern sind viele unerwünschte Beifänge. Beim Karpfenangeln mit Boilies kommen meist Boilieköder mit einem Durchmesser von 20mm zum Einsatz. Je nach Gewässer können auch kleinere Varianten von 18mm oder größere von 24mm bis 26mm gewählt werden. Die großen Boilies bieten sich in den Gewässern an, wo ein gutes Brassenaufkommen mit vielen kapitalen Fischen herrscht. Die Großbrassen scheuen nicht davor, einen 20mm Boilie zu nehmen. Zudem lassen sich beim Karpfenangeln mit Boilies auch zwei Boilies sehr gut an einem Vorfach präsentieren. Dies kann unter anderem ein sinkender in Kombination mit einem schwimmenden Boilie sein, wodurch sich der Karpfenköder senkrecht auf den Gewässergrund stellt.

Welches Vorfach ist zum Karpfenangeln mit Boilies geeignet?

Beim Karpfenangeln mit Boilies kommen sogenannte Haarrigs zum Einsatz. Der Karpfenhaken weist in der Regel eine Hakengröße zwischen 2 und 6 auf, was von dem jeweiligen Köder abhängig ist. Zudem steht am Haken ein Stück Vorfachschnur über, die am Ende eine kleine Schlaufe aufweist. Hier lässt sich der Boilie mittels einer Boilienadel aufziehen und durch einen Boiliestopper fixieren. Der Boilieköder hängt jetzt unter dem Karpfenhaken, so dass dieser frei ist und somit ein guter Hakeffekt entsteht. Ein Karpfenvorfach fällt im Schnitt mit 10cm bis 25cm recht kurz aus. Zudem kann das Vorfach beim Karpfenangeln mit Boilies aus unterschiedlichen Schnurmaterialien bestehen. Dies kann unter anderem eine weiche oder steife Geflechtschnur, eine ummantelte geflochtene Schnur, eine Fluorocarbon Schnur oder eine Kombination aus beidem sein. Welche Vorfachschnur zum Einsatz kommt, ist von dem Gewässer, der Grundbeschaffenheit und dem Beißverhalten der Karpfen abhängig.

Gute Karpfenhaken zum Karpfenangeln mit Boilies findet ihr hier: Karpfenhaken

Wie ist eine Selbsthakmontage zum Karpfenangeln mit Boilies aufgebaut?

Beim Karpfenangeln mit Boilies kommen häufig Selbsthakmontagen zum Einsatz. Hierbei gerät der Karpfen unmittelbar nach der Köderaufnahme mit dem Bleigewicht in Kontakt und hakt sich somit selbst. Bei einer einfachen Selbsthakmontage fädelt man zuerst einen Tube auf die Hauptschnur, der länger ausfällt, als das Karpfenvorfach. Dadurch lässt sich die Gefahr von Verwicklungen beim Wurf reduzieren. Es folgt ein Tail Rubber gefolgt von einem Bleiclip. Hat man das Karpfenblei in den Clip eingehängt, so kann man es anschließend mit dem Tail Rubber verschließen. Bleibt das Karpfenblei im Drill am Gewässergrund hängen, so schiebt sich der Tail Rubber zur Seite und löst das festhängende Blei aus, wodurch der Drill fortgesetzt werden kann. Zu guter Letzt knotet man einen Tönnchenwirbel, an dem auch das Vorfach befestigt ist, an die Hauptschnur, der in die Öffnung vom Bleiclip passt. Dadurch ist das Karpfenvorfach mit dem Karpfenblei verbunden und es entsteht ein Selbsthakeffekt.

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