Angelzwerg Blog

Zanderangeln mit Gummifisch

11.02.2018 07:06 von Teamangler
Kategorie: Hechtangeln

Zanderangeln mit Gummifisch

Welche Angelmethoden sind zum Zanderangeln mit Gummifisch vom Ufer erfolgversprechend?

Zanderangeln mit Gummifisch - Beim Gummifischangeln auf Zander vom Ufer kommen verschiedene Angelmethoden zum Einsatz. Uferangler setzen häufig auf das Jiggen, Zocken und Faulenzen. Hierbei ist der Gummifisch an einem Bleikopf montiert. Nach dem Auswerfen sinkt der Kunstköder zum Gewässergrund, wo er anschließend mit kurzen Rucken über die Rutenspitze gejiggt bzw. gezockt wird. Ähnlich sieht es beim Faulenzen aus. Der Unterschied zum Jiggen und Zocken liegt darin, dass die Rutenspitze eine Linie mit der Hauptschnur bis zum Köder bildet. Jetzt führt man ein bis zwei schnelle Kurbelumdrehungen aus, wodurch der Gummiköder vom Gewässergrund abhebt. Nach jedem Andrehen des Köders erfolgt eine Absinkphase, die an gespannter Schnur stattfinden sollte. Dies gilt es auch beim Jiggen zu berücksichtigen, denn nach jedem Ruck sollte der Kunstköder wieder zum Gewässerboden absinken.

Welche Angelmethoden sind zum Zanderangeln mit Gummifisch vom Boot erfolgversprechend?

Zanderangeln mit GummifischBootsangler können beim Zanderangeln mit Gummifisch ebenfalls das Jiggen, Zocken und Faulenzen betreiben. Allerdings setzen viele Raubfischangler auf das Vertikalangeln und Dropshotangeln. Der Unterschied der beiden Angelmethoden liegt in der Montage des Köders. Beim Vertikalangeln ist der Gummiköder an einem Bleikopf montiert. Beim Dropshotangeln befindet sich ein Dropshotblei am Ende des Vorfachs und der Gummiköder wird, beispielsweise mit einem Offsethaken, über dem Blei direkt am Vorfach angebracht. Der Softbait steht jetzt in einem 90 Grad Winkel vom Dropshotvorfach ab und befindet sich über dem Gewässergrund. Beim Vertikalen sowie beim Dropshotten lässt man den Gummiköder senkrecht vom Boot zum Gewässerboden. Anschließend erfolgen leichte Rutenbewegungen, wodurch der Köder bzw. das Dropshotblei kurz abhebt, ehe er wieder den Grund berührt. Zudem lässt sich vom Boot pelagisch fischen. Hier werden große Freiwasserzander befischt, die man mit dem Echolot ausfindig macht.

An welchen Gewässern kann man das Zanderangeln mit Gummifisch betreiben?

Das Zanderangeln mit Gummifisch lässt sich an den Gewässern ausführen, wo es auch einen Zanderbestand gibt. Gerade an großen Flüssen, wie beispielsweise Rhein oder Elbe, lässt sich diese Angelart sehr gut betreiben, da eine hohe Zanderpopulation vorhanden und jederzeit mit einem kapitalen Fisch zu rechnen ist. Hier sind für das Zanderangeln mit Gummifisch Buhnenköpfe, Strömungskanten, Hafengebiete und Brücken gute Hotspots. Aber auch an großen Stauseen, Talsperren und Kiesgruben herrscht meist ein guter Zanderbestand mit kapitalen Fischen. Hier ist das Bootsangeln empfehlenswert, damit man die Zander leichter ausfindig machen kann.

Welche Köder kommen beim Zanderangeln mit Gummifisch zum Einsatz?

Für das Zanderangeln mit Gummifisch gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Gummifische. Beim Jiggen, Zocken, Vertikalangeln und Faulenzen kommen im Schnitt Gummifische zwischen 10cm und 16cm zum Einsatz. Beim Dropshotangeln liegt die Ködergröße ungefähr bei 8cm bis 12cm. Es gibt Gummifische in verschiedenen Farben und Formen. Zudem unterscheiden sich die einzelnen Gummiköder in ihrer Schwanzform. Große Paddelschwänze sorgen für ein aggressives Laufverhalten. Umso kleiner und dünner die Schwanzformen ausfallen, desto ruhiger läuft der Gummiköder. Sogenannte No-Aktion-Shads weisen einen dünnen und spitz zulaufenden Gummischwanz auf, der unter Wasser leichte Vibrationen aussendet. Die Zander sind als zickige Fische bekannt, deren Beißverhalten stündlich ändern kann. Daher gilt es beim Zanderangeln mit Gummifisch stets ein abwechslungsreiches Ködersortiment im Gepäck mit sich zu führen, damit man viel experimentieren kann, bis schließlich der jeweilige Erfolgsköder ausgemacht ist.

Gute Gummiköder zum Zanderangeln mit Gummifisch findet ihr hier: Gummifische

Welche Spinnrute ist zum Zanderangeln mit Gummifisch empfehlenswert?

Beim Zanderangeln mit Gummifisch sollte auf eine Spinnrute zurückgegriffen werden, die zum Gummifischangeln geeignet ist. Der Spinnfischer sollte jederzeit Kontakt zum Gummifisch haben und stets wissen, was sich dort abspielt. Saugt der Zander den Gummiköder ein, so merkt man Vibrationen bis hin zu einem kurzen Ruck in der Rutenspitze. Kontert man den Zanderbiss nicht umgehend mit einem Anhieb, so spuckt der Stachelritter den Köder wieder aus. Daher sind Spinnruten mit einem schnellen sowie straffen und dennoch sensiblen Rutenblank empfehlenswert. Mit ihnen ist eine gute Köderführung, Köderkontrolle und Bisserkennung möglich. Beim Zanderangeln mit Gummifisch vom Ufer lassen sich sehr gut Rutenlängen von 2,70m bis 3,30m einsetzen, während beim Bootsangeln Zanderruten von 1,80m bis 2,40m sinnvoll sind. Das Wurfgewicht kann je nach Rutenmodell zwischen 25g und 60g betragen, was von dem Gewässer und dem Gewicht der Gummiköder abhängig gemacht werden sollte.

Karpfenangeln im Winter « vorheriger Eintrag
Sbirolino Angeln nächster Eintrag »
Nach oben